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Tauchplätze um DahabHausriff Nur 20 Meter von der Basis gelangt man ¸ber die Plattform des Hotelstegs bequem zum intakten Hausriff. Ein Korallenblock in 6 Meter Tiefe markiert den Ein- und Ausstieg und bietet durch unzählige Fahnenbarsche, einige Rotfeuerfische und durch seinen ¸ppigen Bewuchs von Feuerkorallen ein farbenfrohes Bild.Das langsam abfallende Riff gibt sowohl Schnorchlern, Tauchanfängern als auch erfahrenen Tauchern einen eindrucksvollen Einblick in die Unterwasserwelt des Roten Meeres. Das Riff wird durch abwechslungsreiche Bodenkonturen charakterisiert. Im Korallengarten finden sich Hirn-, Geweih-, Feuer- und Salatkorallen, sowie auch verschiedene Arten von Weichkorallen. Eine Seegraswiese in ca. 15 Metern Tiefe lässt detailliebende Taucher auch hin und wieder auf Seepferdchen oder Geisterpeifenfische stoflen. Fazit: Als Tauchplatz weit ab vom groflen Tauchbetrieb ein echter Geheimtip! Canyon Der Canyon besteht aus drei verschiedenen Tauchplätzen. Die Hauptattraktion ist der Canyon selbst, eine Felsspalte, die fast in einem 90-Grad-Winkel zur Auflenkante im Riff klafft. Der Tauchgang beginnt in einem knapp vier Meter tiefen Pool im Riffdach. Von dort gelangt man in einer Art ersten Abstufung auf eine weitere Ebene, die bis auf eine Tiefe zwischen 18 und 20 Metern bis an die Riffkante reicht. Auf dieser Ebene beginnt in gut 16 Metern Tiefe und rund 50 Meter nordˆstlich vom Ausgang des Pools der Canyon. Und dort liegen auch die beiden betauchbaren Eingänge, markiert von einem auffällig groflen Korallenblock. Dieser Block ist hohl, und an der R¸ckseite befindet sich der am flachsten gelegene Einstieg in den Canyon - direkt in den inzwischen schon berühmten Schwarm von Glasfischen, den so genannten Fish-Pool. Etwas Abseits vom Fufl des Blocks, in südlicher Richtung befindet sich der zweite Einstieg auf zirka 18 Metern Tiefe. Hier gähnt ein grofles Loch im ansonsten engen Riffspalt, durch den man direkt in den Canyon gelangt. Hier liegt der sandige Grund in etwas mehr als 30 Metern Tiefe. Der Canyon endet schliefllich in mehr als 50 Metern Tiefe. Dies und die Tatsache, dass im Canyon der direkte Weg nach oben immer versperrt ist, machen diesen Abschnitt für Sporttaucher unzugänglich, doch der Abschnitt vom 1. zum 2. Einstieg ist ohnehin beeindruckend genug. Manchmal, wenn mal etwas mehr los ist, genügt es sogar, einfach über dem schmalen Spalt zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt zu warten. Der Vorhang aus tausenden kleiner Luftblasen, die sich ihren Weg durch den engen Spalt suchen, ist beeindruckend. Durch hohe und imposante Korallenwände sehr lohnenswert ist der Weg vom rund 250 Meter nördlich gelegenen Platz Canyon Table zum Canyon hin. Südlich davon erstreckt sich Canyon Garden, ein grofles und abwechslungsreiches Korallenfeld, wo man unter anderem auf Muränen, Papageien- und grofle Kugelfische trifft.Blue Hole Bells Blue HoleRund zwei Kilometer nördlich vom Canyon befindet sich das Blue Hole, der nördlichste und wohl auch meistzitierte Tauchplatz, der von Dahab aus angefahren wird. Das Blue Hole ist ein extreme Vertiefung im Riffdach in Form eines konischen Zylinders. Vermutlich existierte einstmals eine riesige Höhle im Felsgestein des Riffes, dessen Dach vor tausenden Jahren eingebrochen ist und ein gigantisches Loch von mehr als 60 Metern im Durchmesser an der Oberfläche und rund 110 Metern Tiefe direkt am Strand hinterlassen hat. Das Auflenriff selbst fällt in diesem Bereich fast senkrecht auf Tiefen zwischen 200 und 700 Metern ab. Das Blue Hole hat inzwischen eine Berühmtheit erlangt, die in den meisten Fällen aber leider eine traurige ist. Denn es gibt zwei miteinander zusammenhängende Gründe, warum am Ufer beim Blue Hole so viele Gedenktafeln daran erinnern, dass hier etliche Taucher ihr Leben gelassen haben. Der erste Grund ist die grofle Tiefe. Doch die allein gibt es auch woanders. Der zweite, entscheidende Grund ist eine geologische Besonderheit: Ein Durchbruch vom Blue Hole ins offene Meer des Golfs von Aquaba - Kathedrale. Bell Entry Gut 150 Meter nördlich vom Blue Hole befindet sich ein Riss im Uferfels, der sich unterwasser in einem Kamin fortsetzt. Den Anfang des Risses und somit den Einstieg markiert ein etwa fünf Meter langer und gut zwei Meter breiter Pool, in dem sich die Tauchgruppe an der Oberfläche versammelt. Einer nach dem anderen taucht kopfüber in dem Kamin ab, der steil abfallend durch einen kleinen Torbogen aus Fels auf gut 25 Metern Tiefe im Auflenriff mündet. Durch freie Sicht auf die grofle Tiefe am Auflenriff entsteht auch hier schnell der Eindruck, im Nichts zu schweben. Diesmal allerdings mit wachem Kopf und in angemessener Tiefe, so dass dieses Spektakel auf Wunsch auch zweimal stattfinden kann. Anschlieflend kann man sich, in südlicher Richtung zum Blue Hole tauchend, von den schroffen Felsüberhängen und kleinen, mit Weichkorallen überwucherten Spalten beeindrucken lassen und den Anblick der recht seltenen Schwarzen Korallen genieflen. Auf dem Weg weiter nach Süden verändert sich dann das Bild: Der Bewuchs bleibt zwar üppig, doch aus der senkrecht ins Blau abfallenden Wand wird eine leichte Schräge. Hier beginnt das Blue Hole, der Korallenfels ist zur Korallenwand geworden. Im Blue Hole selber ist der Buchs aufgrund anderer Lichtverhältnisse und der relativen Unbeweglichkeit des Wassers nicht so üppig. Dafür taucht man sofort nach überqueren des Sattels in etwa sechs Metern Tiefe wieder an einer senkrecht abfallenden Steilwand, um dort auszutauchen und schliefllich ein paar wenige Meter vom Lager wieder aufzutauchen. |
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